Pressemitteilung IG BAU BV Duisburg-Niederrhein 2016


Schluss mit „Turbo-Putzen“ für 11220 Reinigungskräfte in Duisburg und am Niederrhein

IG BAU: Jetzt regelmäßige Kontrolle der Arbeitsbedingungen in Reinigung

Ins Rutschen geraten viele Reinigungskräfte nicht durch glatte Böden, sondern durch hohe Arbeitsbelastung. Jetzt wollen Gewerkschaft und Arbeitgeber gemeinsam die Arbeitsbedingungen verbessern.
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Duisburg und Niederrhein, 08.12.2016
Schluss mit dem „Turbo-Putzen“: Für die rund 11220 Gebäudereinigerinnen und Fensterputzer in Duisburg und am Niederrhein soll das Reinigen immer größerer Flächen in immer kürzerer Zeit bald ein Ende haben. Nach einer neuen Vereinbarung zwischen der Gebäudereiniger-Gewerkschaft IG BAU und den Arbeitgebern werden der Arbeitsund Gesundheitsschutz verbessert – mit dem Ziel einer „menschengerechten Arbeitsgestaltung“. In ganz Nordrhein-Westfalen profitieren nach Gewerkschaftsangaben rund 217.000 Reinigungskräfte von verbesserten Standards.  weiterlesen

IG BAU: Ab jetzt weniger Bürokratie bei Saison-Kurzarbeitergeld

1303 Betriebe in Duisburg und am Niederrhein können Schlechtwettergeld nutzen

Betreten unmöglich: Im Winter liegen viele Baustellen lahm. Damit Bauarbeiter zwischen Dezember und März nicht in die Arbeitslosigkeit geschickt werden, können Firmen Saison- Kurzarbeitergeld beantragen.
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Duisburg / Niederrhein, 30.11.2016
Arbeitslos im Winter – das muss nicht sein: Die 1303 Baubetriebe in Duisburg und am Niederrhein können ihren Mitarbeitern in der kalten Jahreszeit den Gang zum Arbeitsamt ersparen. Wenn auf den Baustellen witterungsbedingt nichts mehr geht, erlaubt das sogenannte Saison-Kurzarbeitergeld (Saison-Kug) ab dem 1. Dezember die Weiterbeschäftigung von Maurern, Dachdeckern und Co. Diese erhalten von der Arbeitsagentur dann ein Ausfallgeld in Höhe von bis zu 67 Prozent des Nettolohns. Die IG BAU Duisburg-Niederrhein spricht von einer „Winter-Brücke, die möglichst viele heimische Unternehmen nutzen sollten“ – zumal eine wichtige bürokratische Hürde weggefallen sei.  weiterlesen

Für 990 Baubetriebe in Duisburg und am Niederrhein wird Staub-Schutz zur Pflicht

Neue Vereinbarung „Staubminimierung beim Bauen“ in Kraft

Staubiges Geschäft: Wie hier bei der Fassadensanierung sind Bauarbeiter täglich teils gefährlichen Stäuben ausgesetzt. Mit neuen Standards wollen Gewerkschaft und Bauwirtschaft jetzt gegen den Staub vorgehen<br />
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Duisburg und Niederrhein, 11.11.2016
Bohren, schneiden, Putz abschlagen – staubige Arbeiten gibt es auf jeder Baustelle. Und die machen oft krank. Doch damit soll nun Schluss sein: Ab sofort müssen die rund 990 Baubetriebe in Duisburg und am Niederrhein ihre Mitarbeiter besser vor Staub schützen – und zum Beispiel Luftreiniger anschaffen, um neue Staub-Grenzwerte einzuhalten. So steht es in der Vereinbarung „Staubminimierung beim Bauen“. Diese „Anti-Staub-Charta“ haben IG Bauen- Agrar-Umwelt (IG BAU), Arbeitgeberverbände der Baubranche, Bundesarbeitsministerium und Berufsgenossenschaft der Bauwirtschaft jetzt unterschrieben. Vom Maurer über den Trockenbauer bis hin zum Dachdecker profitieren nach Angaben der IG BAU allein in Duisburg und am Niederrhein 10860 Bauarbeiter von den neuen Schutz-Standards.  weiterlesen

IG BAU Duisburg-Niederrhein warnt vor steigender Altersarmut für Frauen

Studie: 159100 Frauen in Duisburg und am Niederrhein in „atypischer Beschäftigung“

Trübe Aussichten im Rentenalter. Da viele Frauen über Jahre hinweg nur in Teilzeit- oder Mini- Job gearbeitet haben, sind sie besonders von Altersarmut bedroht, warnt die IG BAU.<br />
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Duisburg und Niederrhein, 03.11.2016
Unsichere Jobs sind meist Frauensache: In Duisburg und am Niederrhein arbeiteten Ende letzten Jahres rund 159100 Frauen in Teilzeit, Mini-Job oder Leiharbeit. In ganz NRW waren demnach knapp 2,5 Millionen Frauen atypisch beschäftigt. Das teilt die IG Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) mit und warnt zugleich vor einer zunehmenden Altersarmut für Frauen: „Prekäre Jobs führen zu niedrigeren Rentenansprüchen.“ Dabei seien Zeiten der Schwangerschaft oder Kindererziehung noch nicht einmal berücksichtigt.  weiterlesen

Agrar-Gewerkschaft: Unfallrisiko in heimischer Landwirtschaft weiter senken

In NRW 16 Prozent weniger Arbeitsunfälle im 10-Jahres-Vergleich

Kühe sind friedlicher Natur – haben aber ihren eigenen Willen. So rangieren Arbeitsunfälle mit Rindern seit Jahren ganz oben in der landwirtschaftlichen Unfallstatistik. Viele Unfälle gehen dabei auf mangelnde Kenntnisse über die Tiere zurück, so die Agrar-Gewerkschaft. Mit besserer Prävention ließen sich die Unfallzahlen jedoch stark senken.
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Duisburg und Niederrhein, 29.09.2016
Mehr Prävention, weniger Unfälle: Die Zahl der Arbeitsunfälle in der Land- und Forstwirtschaft ist deutlich zurückgegangen. Im vergangenen Jahr verunfallten in Nordrhein-Westfalen 10.324 Beschäftigte der grünen Branchen bei der Arbeit – 16 Prozent weniger als noch zehn Jahre zuvor. Das teilt die IG Bauen-Agrar-Umwelt mit. Die IG BAU Duisburg-Niederrhein beruft sich hierbei auf die aktuelle Unfallstatistik der Sozialversicherung für Landwirtschaft, Forsten und Gartenbau (SVLFG). Die Gewerkschaft spricht von einer Trendwende. Die jahrelange Arbeit für mehr Prävention und Arbeitsschutz zahle sich nun aus, so Bezirkschef Friedhelm Bierkant.  weiterlesen

IG BAU fordert flexible Übergänge für Beschäftigte im Handwerk

In Duisburg und am Niederrhein schaffen es nur 178 Bauarbeiter bis zum Rentenalter

Harte Arbeiten – wie hier mit dem Rüttler – sind für viele Bauarbeiter im Alter nicht mehr drin, sagt die IG BAU. Die Gewerkschaft fordert für die Beschäftigten der Branche flexible Übergänge in die Rente. – Bei Knochenjobs: „Alters-Flexi“.
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Duisburg und Niederrhein, 22.09.2016
Wenn der Körper nicht mehr mitspielt: Von den rund 9520 Bauarbeitern in Duisburg und am Niederrhein sind nach aktuellen Angaben der Arbeitsagentur gerade einmal 178 Beschäftigte zwischen 63 und 65 Jahre alt. Ähnlich sieht es bei den über 60-Jährigen aus: In dieser Altersgruppe zählt die Baubranche nur 484 Beschäftigte, wie die IG Bauen-Agrar-Umwelt mitteilt. Für die IG BAU Duisburg-Niederrhein sprechen die Zahlen eine klare Sprache: „Nur die wenigsten Bauarbeiter halten körperlich bis zum Rentenalter durch. Für sie gibt es heute nur ein Hop oder Top – entweder volles Arbeitsprogramm oder raus aus dem Job. Das kann es aber nicht sein“, kritisiert Bezirkschef Friedhelm Bierkant. Für Beschäftigte im Handwerk müsse es flexible Übergänge in die Rente geben – ohne frühzeitig aus dem Betrieb auszuscheiden.  weiterlesen

1. Halbjahr: Bauherren investieren 436,5 Mio. Euro in Neubau-Wohnungen

Wenn die Bank den Kredithahn zudreht – Duisburg und am Niederrhein droht „Wohnungsbau-Bremse“

Eigentlich ein gutes Zeichen dafür, dass gebaut wird: der Kran. Dabei könnte so mancher Kran bald stillstehen. Denn für den Wohnungsbau wird ein wichtiger Geldhahn zugedreht: Banken dürfen oft keine Kredite mehr vergeben. Und so geht mancher Bauherr, der Geld für ein Haus, eine Eigentumswohnung oder für den Umbau der eigenen vier Wände braucht, leer aus. Insbesondere junge Familien und Senioren haben Schwierigkeiten, das nötige Baukapital zu bekommen. Schuld ist die EU-Wohnimmobilien-Kreditrichtlinie, sagt die IG BAU.
© IG BAU
Duisburg / Niederrhein, 15.09.2016
Es werden Wohnungen gebaut – noch jedenfalls: 436,5 Millionen Euro wollen Bauherren und Investoren in den Neubau von Wohnungen in Duisburg und am Niederrhein investieren. Das sind die veranschlagten Kosten für 1769 Neubau-Wohnungen, für die es im ersten Halbjahr dieses Jahres eine Baugenehmigung in Duisburg und am Niederrhein gab. Zum Vergleich: In der ersten Jahreshälfte 2015 bekamen lediglich 1612 Wohnungen den „roten Punkt“ vom Bauamt – und damit das grüne Licht für den Bau. Das teilt die IG Bauen-Agrar-Umwelt mit. Die IG BAU Duisburg- Niederrhein beruft sich dabei auf aktuelle Zahlen des Statistischen Bundesamtes.  weiterlesen

Hauptzollamt Duisburg: 2015 bloß 38 Kontrollen in der Gebäudereinigung

Nur acht Mal Bußgeld für Reinigungs-Chefs: Zoll soll in Duisburg und am Niederrhein stärker kontrollieren

Vertrauen ist gut – Zoll-Kontrolle ist besser: „Nur, wenn die schwarzen Schafe unter den Arbeitgebern befürchten müssen, von der Finanzkontrolle Schwarzarbeit kontrolliert und entdeckt zu werden, lassen sie die Finger von miesen Tricks“, sagt die Gebäudereiniger- Gewerkschaft IG BAU.
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Duisburg und Niederrhein, 08.09.2016
Der Zoll soll die schmutzige Seite der sonst so sauberen Reinigungsbranche stärker in den Fokus nehmen: In der Gebäudereinigung in Duisburg und am Niederrhein läuft nicht alles sauber ab. Davon ist die IG BAU Duisburg-Niederrhein überzeugt. Sie fordert deshalb von der Finanzkontrolle Schwarzarbeit (FKS) des Zolls, die Reinigungsbranche in Duisburg und am Niederrhein intensiver zu kontrollieren. Im vergangenen Jahr habe das Hauptzollamt Duisburg lediglich 38 Kontrollen in der Gebäudereinigung gemacht – und das im gesamten Zollbezirk. „Viel zu wenig“, sagt IG BAU-Bezirkschef Friedhelm Bierkant.  weiterlesen

Bau-Nachwuchs gehört zu den „Top-Verdienern“ unter den Azubis

Auf dem Bau in NRW geht noch was: 1.000 offene Azubi-Stellen

Heute klicken – und morgen vielleicht schon Bau-Azubi: Bei Online-Jobbörsen gibt es noch Ausbildungsplätze auf dem Bau: www.jobboerse.arbeitsagentur.de oder www.bau-stellen.de.
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Duisburg, 23.08.2016
Auf dem Bau geht noch was: Die Baubranche bietet noch offene Ausbildungsplätze, die bei der Arbeitsagentur gemeldet sind. In ganz Nordrhein-Westfalen sind fast 1.000 unbesetzte Lehrstellen in der Bauwirtschaft registriert. Darauf hat die IG BAU Duisburg- Niederrhein hingewiesen. Das Ausbildungsjahr habe gerade erst begonnen. Wer sich rasch für den Bau entscheide, habe somit die Chance, kurzfristig mit einer Ausbildung zu starten.  weiterlesen
Mehr Zoll-Beamte auf dem Bau: Das fordert angesichts sinkender Kontrollzahlen die IG Bauen- Agrar-Umwelt. Dies komme seriösen Baufirmen und ihren Beschäftigten zugute, so die Gewerkschaft.
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Duisburg und Niederrhein, 02.08.2016
Zoll-Kontrollen intensivieren: Unseriöse Praktiken auf Baustellen in Duisburg und am Niederrhein sollen noch intensiver als bislang verfolgt werden. Das fordert die IG Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU). Illegale Beschäftigung müsse für unseriöse Arbeitgeber und Dumping-Chefs zu einem unkalkulierbaren Risiko werden. „Im vergangenen Jahr ist auf den heimischen Baustellen viel zu wenig kontrolliert worden“, sagt Friedhelm Bierkant von der IG BAU Duisburg-Niederrhein.  weiterlesen

„Sonnen-Schutz-Einmaleins“ für alle Outdoor-Jobs in Duisburg und am Niederrhein

Für alle, die draußen in praller Sonne arbeiten: UV-Schutz ist das A und O

Zum „Sommer-Einmaleins“ für alle, die häufig draußen und in praller Sonne arbeiten, gehört: Eincremen, eincremen, eincremen! Das rät die IG Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU).
© IG BAU
Duisburg und Niederrhein, 21.07.2016
Der Arbeitsschutz aus der Tube: Sonnencreme ist für alle, die unter freiem Himmel arbeiten müssen, extrem wichtig. Die IG BAU warnt Bauarbeiter und Gärtner in Duisburg und am Niederrhein davor, sich „im Job verbrennen zu lassen“. UV-Schutz sei das A und O – und ein wirksames Mittel gegen Hautkrebs. „Die wichtigste Regel für alle Outdoor-Jobs: Eincremen, eincremen, eincremen! – Und alle zwei Stunden nachcremen“, rät IG BAU-Bezirkschef Friedhelm Bierkant. Das gelte auch für Beschäftigte der Land- und Forstwirtschaft.  weiterlesen

Bauherren wollen 125,3 Millionen Euro in den Wohnungsbau investieren, aber nicht alle tun's

Duisburg und am Niederrhein: Baugenehmigungen für 940 Wohnungen im 1. Quartal

Schön, wenn er im Wind weht: Wo ein Richtkranz ist, da wurde gebaut. Allerdings führt längst nicht jeder Bauantrag, der einen Stempel vom Bauamt bekommt, auch zum Richtfest, so die IG BAU. Die Bau-Gewerkschaft sieht beim Wohnungsbau „noch Luft nach oben“ – insbesondere auch beim altersgerechten und energetischen Sanieren. Andernfalls werde auf dem Wohnungsmarkt ein zunehmend „eisiger Wind wehen“.
© Tobias Seifert
Duisburg und Niederrhein, 12.07.2016
Es wird gebaut: Für 940 Wohnungen gab es im ersten Quartal dieses Jahres in Duisburg und am Niederrhein eine Baugenehmigung. Die Bauherren und Investoren gaben dabei an, in den Bau von Wohnhäusern gut 125,3 Millionen Euro investieren zu wollen. Das teilt die IG BAU Duisburg-Niederrhein mit. Die Bau-Gewerkschaft beruft sich dabei auf aktuelle Zahlen des Statistischen Bundesamtes. Doch die IG BAU warnt vor „zu großen Neubau-Fantasien“: „Nicht hinter jedem Bauantrag, der einen Stempel bekommt, steckt auch eine ernsthafte Bauabsicht. Oft werden Baugenehmigungen nur eingeholt, um damit den Wert des Baulands zu heben – um also die Grundstückspreise nach oben zu jubeln“, sagt Friedhelm Bierkant.  weiterlesen

Mehr Lohn für Maler und Lackierer

Gewerkschaft IG BAU: 1940 Beschäftigte in Duisburg und am Niederrhein profitieren

Einen Haken können die Beschäftigten im Maler-Handwerk unter ihre nächste Lohnabrechnung machen. Darauf müssen nämlich gut 57 Euro mehr stehen – vorausgesetzt, der Betrieb ist Mitglied der Malerinnung, so die IG BAU.
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Duisburg und Niederrhein, 04.07.2016
Lohn-Plus im heimischen Handwerk: Maler und Lackierer in Duisburg und am Niederrhein bekommen ab diesem Monat mehr Geld. Der Tariflohn in der Branche steigt um 2,1 Prozent auf jetzt 15,92 Euro pro Stunde. Ein Geselle, der in einem Innungsbetrieb arbeitet, hat damit ab sofort gut 57 Euro pro Monat mehr in der Tasche, wie die IG BAU Duisburg-Niederrhein mitteilt. Außerdem erhalten Gewerkschaftsmitglieder für die letzten beiden Monate eine Einmalzahlung von 50 Euro.  weiterlesen

WM in Katar: Angehörige verunglückter Arbeiter auf Hilfe angewiesen

IG BAU startet Spendenaufruf an Fußballfans in Duisburg und am Niederrhein

Eine Spende für den Fußball – nicht für die FIFA-Kasse, sondern für die Familien der in Katar gestorbenen Bauarbeiter. Dazu ruft die IG BAU auf. Beim Bau der Stadien für die WM 2022 kommt nach Schätzungen etwa ein Arbeiter pro Tag ums Leben.
© IG BAU
Duisburg und Niederrhein, 23.06.2016
Für Fairness auch abseits des Rasens: Die IG BAU ruft Fußballfans in Duisburg und am Niederrhein auf, mit einer Spende die Familien der in Katar verunglückten Arbeiter zu unterstützen. „Während gerade in Frankreich gekickt wird, leiden auf den WM-Baustellen in Katar Menschen unter extremen Arbeitsbedingungen. Nach Schätzungen stirbt dort etwa ein Arbeiter pro Tag“, sagt Friedhelm Bierkant von der IG BAU Duisburg-Niederrhein. Im Ernstfall stünden die Hinterbliebenen meist ohne irgendeine Unterstützung da. Hier sei jeder gespendete Euro eine Hilfe, so Bierkant.  weiterlesen

Die „Azubi-Spitzenverdiener“ weiterhin im Baugewerbe

440 Bau-Azubis in Duisburg und am Niederrhein bekommen ab sofort mehr Geld

Eine ordentliche Kelle oben drauf gibt es für Azubis im Bauhauptgewerbe. Die Ausbildungsvergütungen in der Branche steigen zum Juni zwischen 26 und 47 Euro pro Monat.Das teilt die IG Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) mit.
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Duisburg und Niederrhein, 16.06.2016
Eine Lohn-Kelle extra für den Nachwuchs auf dem Bau: Vom angehenden Maurer bis zum Zimmerer-Lehrling bekommen die rund 100 Bau-Azubis in Duisburg ab diesem Monat mehr Geld. Die Vergütungen steigen je nach Ausbildungsjahr zwischen 26 und 47 Euro pro Monat. Im ersten Lehrjahr macht das ein Plus von 6,6 Prozent, wie die IG BAU Duisburg-Niederrhein mitteilt.  weiterlesen
Wenn der Bau rockt: Ende Mai steigt das Sunrise Festival – die zentrale Party der Jungen IG BAU. Das Motto: „Refugees welcome“.<br />
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Duisburg und Niederrhein, 19.05.2016
Rhythm, Rock und „Refugees welcome“: Unter diesem Motto steigt vom 26. bis 29. Mai das Sunrise Festival – Deutschlands größte BAU-Party rund um Bauen, Agrar und Umwelt. Für Azubis, Jung-Gesellen und Studierende aus Duisburg und vom Niederrhein gibt es noch einige letzte Plätze. Anmeldeschluss ist der kommende Mittwoch, 24. Mai, wie die IG BAU Duisburg-Niederrhein mitteilt.  weiterlesen
Duisburg und Niederrhein, 13.05.2016
Die Tarifverhandlungen im Bauhauptgewerbe treten auf der Stelle. Bereits in drei Verhandlungsrunden haben sich die Tarifparteien getroffen. Die Arbeitgeber bewegen sich jedoch kein Stück und beharren weiter auf ihrem Mini-Angebot von 1,3 Prozent für zwölf Monate.  weiterlesen

Höherer Mindestlohn für Maler und Lackierer in Duisburg und am Niederrhein

Ab Mai: Gesellen bekommen mindestens 13,10 Euro pro Stunde

Gutes Geld für gutes Handwerk: Ab sofort bekommen Maler-Gesellen mehr Geld. Das teilt die IG BAU mit.
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Duisburg und Niederrhein, 10.05.2016
Maler in Duisburg streichen mehr Geld ein: Der Gesellen-Mindestlohn in Maler- Betrieben und Lackierereien steigt in diesem Monat auf 13,10 Euro pro Stunde. Darauf weist die IG Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) hin. Maler und Lackierer haben damit ab sofort 52 Euro pro Monat mehr im Portemonnaie. Für Ungelernte erhöht sich die Lohn- Untergrenze auf 10,10 Euro in der Stunde, so die IG BAU Duisburg-Niederrhein.  weiterlesen

IG BAU ruft zur Mai-Kundgebung auf: „Zeit für mehr Solidarität“

Jeder in Duisburg und am Niederrhein kann in eine starke Sache 60 Minuten investieren

Starke Sache: Eine Stunde Solidarität trainieren – am 1. Mai. Das empfiehlt die IG BAU.<br />
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Duisburg und Niederrhein, 25.04.2016
60 Minuten, um stärker zu werden: „Eine Stunde am 1. Mai für eine starke Sache“ – die Rede ist nicht von einer Sonder-Trainingseinheit im Fitness-Studio am Sonntag, sondern von der Mai-Kundgebung. Die IG Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) appelliert an alle Beschäftigten, an Azubis und Senioren in Duisburg und am Niederrhein, sich eine Stunde Zeit zu nehmen und zur Mai-Feier zu gehen. „Zeit für mehr Solidarität“, so das Motto des Mai-Aufrufs vom DGB. „Dahinter steckt das Ziel, stärker zu werden – durch mehr Solidarität zwischen den Generationen, den Einheimischen und Flüchtlingen, den Starken und Schwachen“, sagt Friedhelm Bierkant.  weiterlesen

Workers‘ Memorial Day am 28. April

Tödliche Arbeitsunfälle: IG BAU ruft zur Gedenkminute in Duisburg und am Niederrhein auf

GGefährliche Arbeiten – wie hier mit Asbest-Schutt – können zur Gefahr für Leben und Gesundheit werden. Die IG BAU macht sich für besseren Arbeitsschutz stark – und ruft am Workers‘ Memorial Day zu einer Gedenkminute für die Opfer von Arbeitsunfällen und Berufserkrankungen auf.
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Duisburg und Niederrhein, 21.04.2016
Ein Zeichen setzen für mehr Arbeitsschutz: Die IG Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) ruft Beschäftigte in Duisburg und am Niederrhein auf, am Donnerstag den 28. April eine Gedenkminute für die Opfer von Arbeitsunfällen einzulegen. Um 12 Uhr soll auf Baustellen, in Betrieben und Büros der Menschen gedacht werden, die im Arbeitsleben tödlich verunglückt oder berufsunfähig geworden sind, so die IG BAU Duisburg- Niederrhein. Anlass ist der internationale Gedenktag Workers‘ Memorial Day.  weiterlesen

IG BAU sieht Nachholbedarf bei energetischen Gebäudesanierungen

Duisburg und am Niederrhein: 2366 sanierte Wohnungen imvergangenen Jahr

Dämmung gesucht: Viele Häuser aus den 50er- bis 70er-Jahren haben noch nie einen Dämmstoff (wie hier Holzfaser) gesehen. Die IG BAU fordert mehr energetische Sanierungen.
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Duisburg und Niederrhein, 14.04.2016
Die Energiewende fängt zuhause an: In Duisburg und am Niederrhein wurden im vergangenen Jahr 2366 Wohneinheiten energetisch saniert. Dafür flossen von der KfWBank rund acht Millionen Euro an staatlichen Fördermitteln. Das teilt die IG BAU Duisburg-Niederrhein mit. Die Bau- und Umweltgewerkschaft: „Jede Energiespar- Sanierung zählt. Es gibt allerdings noch viel Luft nach oben.“  weiterlesen

Deutscher Betriebsräte-Preis 2016 | Bewerbung bis 30. April

Wettbewerb: Best-Practice-Beispiele von Betriebsräten in Duisburg und am Niederrhein gesucht

Sieger gesucht: Betriebsräte, die ein Muster-Projekt auf die Beine gestellt haben, sollen sich für den Betriebsräte-Preis 2016 bewerben. Dazu ruft die IG BAU auf.
© IG BAU
Duisburg und Niederrhein, 06.04.2016
Demokratie im Betrieb – das haben sie drauf: Betriebsräte, die sich in Duisburg und am Niederrhein mit einem besonderen Projekt für die Interessen der Beschäftigten einsetzen, sind preisverdächtig. Sie sollen sich noch bis zum 30. April (Einsendeschluss) für den Deutschen Betriebsräte-Preis 2016 bewerben. Dazu hat die Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) aufgerufen.  weiterlesen

„Paragrafen-Lotsen“ für Beschäftigte in Duisburg und am Niederrhein

Bei Zoff mit dem Chef: Rechtsexperten der IG BAU Duisburg-Niederrhein 3.000 Mal gefragt

Heiß begehrt bei Scherereien im Job: Die Rechtsberatung der IG BAU Duisburg-Niederrhein hilft,<br />wenn es Streit mit dem Chef gibt.
© IG BAU
Duisburg und Niederrhein, 29.03.2016
Wenn ein offenes Wort nicht reicht: Bei rechtlichen Problemen rund um den Job war die Rechtsberatung der IG Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) für Beschäftigte aus Duisburg Duisburg und am Niederrhein im vergangenen Jahr eine wichtige Adresse. Im Bezirksverband Duisburg-Niederrhein waren die „Paragrafen-Lotsen“ der IG BAU in insgesamt rund 3.000 Fällen aktiv.  weiterlesen
Damit es keine „Lohn-Ausrutscher nach unten“ in der Gebäudereinigung gibt: Reinigungskräfte<br />sollen darauf achten, dass sie mindestens 9,80 Euro pro Stunde verdienen. Denn das ist der<br />neue Mindestlohn, der ab diesem Monat für die Branche gilt. Die IG BAU ruft alle Beschäftigten<br />dazu auf, die nächste Lohnabrechnung genau zu kontrollieren.
© IG BAU
Duisburg und Niederrhein, 17.03.2016
Reinigungskräfte in Duisburg und am Niederrhein bekommen einen höheren Mindestlohn: Wer in der Gebäudereinigung arbeitet, muss einen Stundenlohn von mindestens 9,80 Euro bekommen. Ab diesem Monat gibt es damit für das Putzen von Büros, Supermärkten oder Wohnungen 25 Cent mehr pro Stunde. Der tarifliche Mindestlohn ist allgemeinverbindlich – das heißt, alle Betriebe müssen ihn bezahlen. Darauf hat die Gebäudereiniger-Gewerkschaft IG BAU Duisburg-Niederrhein hingewiesen.  weiterlesen

Mehr „Kies“ für den Bau: Lohn-Plus für rund 6.340 Bauarbeiter in Duisburg und im Kreis Wesel gefordert

IG BAU: Auch Azubis sollen profitieren – Unterkunft bei „Jwd-Baustellen“

Eine Schippe mehr „Kies“ für den Bau: Bauarbeiter sollen 5,9 Prozent mehr Lohn bekommen. Das fordert die IG BAU.
© IG BAU
Duisburg und Kreis Wesel, 09.03.2016
Mehr „Kies“ für den Bau: Die rund 6.340Bauarbeiter in Duisburg und im Kreis Wesel sollen mehr Geld verdienen. Das fordert die IG Bauen-Agrar-Umwelt. Die Gewerkschaft will ein Lohn-Plus von 5,9 Prozent für 12 Monate erreichen. „Ein Maurer, Zimmerer oder Straßenbauer hätte dann am Monatsende gut 190 Euro mehr im Portemonnaie“, sagt Friedhelm Bierkant  weiterlesen

Arbeitsschutz „Made in Duisburg und am Niederrhein“: Azubis sollen auf Nummer sicher gehen

Pfiffige Azubi-Ideen für den Deutschen Jugend-Arbeitsschutz-Preis gesucht

Von wegen grün hinter den Ohren: „Clevere Azubis schützen ihr Gehör vom ersten Tag an. Denn Gesundheit und Arbeitsschutz stehen im Job ganz oben“, sagt die IG BAU. Die Gewerkschaft ruft jetzt alle jungen „Vorreiter für mehr Gesundheit im Job“ auf, beim Deutschen Jugend-Arbeitsschutz-Preis mitzumachen.
Duisburg und Niederrhein, 24.02.2016
Schon jung auf Nummer sicher gehen: „Mach’s besser safe“ – als Slogan auf einem Plakat in der Disco wäre dies wohl ein „Kondom-Appell“. Der IG Bauen-Agrar-Umwelt in Duisburg und am Niederrhein geht es hierbei aber noch um etwas anderes: um den Gesundheitsschutz im Job, um junges Engagement für mehr Sicherheit am Arbeitsplatz. Genau das wird nämlich gesucht – und ausgezeichnet: Die IG BAU Duisburg-Niederrhein ruft Azubis und junge Beschäftigte auf, den Deutschen Jugend-Arbeitsschutz-Preis in die Region zu holen.  weiterlesen

In Duisburg und am Niederrhein gilt für 1370 Dachdecker neuer Mindestlohn

Unterster Lohn oben auf dem Dach: jetzt 12,05 Euro pro Stunde

Neuer Mindestlohn für Dachdecker: Wer mit Hammer, Dachlatte und Ziegel hantiert, darf ab sofort nicht weniger als 12,05 Euro pro Stunde bekommen. Das teilt die Handwerker-Gewerkschaft IG BAU mit.
© IG BAU
Duisburg und Niederrhein, 02.02.2016
Neuer Lohn-Sockel auf den heimischen Dächern: Für rund 1370 Dachdecker in Duisburg und am Niederrhein gilt ab sofort ein neuer Mindestlohn von 12,05 Euro pro Stunde – 20 Cent mehr als bisher. Die Beschäftigten haben damit am Monatsende rund 35 Euro zusätzlich in der Tasche. Der Branchenmindestlohn ist zudem allgemeinverbindlich, gilt also für alle Betriebe. Das teilt die IG Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) mit.  weiterlesen

11330 Gebäudereiniger in Duisburg und am Niederrhein bekommen mehr Geld

Neuer Tarifvertrag: kräftige Lohnerhöhung in zwei Stufen

Die Gebäudereiniger sorgen dafür, dass Schulen und Büros sauber bleiben. Jetzt bekommen die Beschäftigten mehr Geld, teilt die Gebäudereiniger-Gewerkschaft IG BAU mit. Auch konkrete Maßnahmen gegen das „Turbo-Putzen“ soll es geben
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Duisburg und Niederrhein, 07.01.2016
Reinigungskräfte starten mit „sauberem Lohn-Plus“ ins neue Jahr: Die rund 11330 in Duisburg und am Niederrhein gemeldeten Gebäudereinigerinnen und Fensterputzer bekommen ab sofort mehr Geld. In der Branche steigen die Tariflöhne zum Januar um 2,6 Prozent. So erhalten etwa Innenreinigerinnen 9,80 Euro pro Stunde – 25 Cent mehr als bisher. In der Glas- und Fassadenreinigung sind es sogar 12,98 Euro in der Stunde.  weiterlesen

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