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DGB gibt Lohnprellerei keine Chance.

Studierende der Hochschule Rhein-Waal kommen zu ihrem Recht

Auf dem Bild zu sehen von links nach rechts: Fabian Kuntke DGB Niederrhein, Mariusz Ziolkowski zuständiger Rechtsschutzsekretär, Nora Warschewski und Tolga Özdemir DGB Hochschulgruppe Rhein/Waal.<br />
Auf dem Bild zu sehen von links nach rechts: Fabian Kuntke DGB Niederrhein, Mariusz Ziolkowski zuständiger Rechtsschutzsekretär, Nora Warschewski und Tolga Özdemir DGB Hochschulgruppe Rhein/Waal.
 © DGB Region Niederrhein
Duisburg, 19.01.2019
Neben dem Studium Geld zu verdienen gehört für viele Studierenden zum Alltag. Meist handelt es sich dabei um Minijobs, kurzfristige oder studentische Beschäftigung. Viele sogenannte “Werkstudent_innen” verdienen sich so etwas zu ihrem Lebensunterhalt dazu.

Für 50 Studierende, darunter auch viele internationale Studierende, der Hochschule Rhein-Waal endete das im schrecken. Die Aurelium GmbH, eine Zeitarbeitsfirma aus Düsseldorf ließ sie für sich arbeiten und prellte sie um ihren Lohn.

“Den Lohn schlichtweg nicht zu zahlen ist vollkommen inakzeptabel. Glücklicherweise wandten sich die Studierenden direkt an unsere Hochschulgruppe, sodass wir den Betroffenen zusammen mit der Gewerkschaft ver.di helfen konnten“, erklärt Fabian Kuntke vom DGB Niederrhein. “Zurzeit stehen noch enige Urteile aus, der DGB Rechtsschutz in Duisburg konnte allerdings bereits viele Urteile und Vergleiche vor dem Arbeitsgericht Wesel zugunsten der Studierenden erzielen“, so Kuntke weiter.

“Es lohnt sich auch für Studierende sich zu organisieren und in einer Gewerkschaft zu sein, denn auch während des Studiums liegen die Probleme der Arbeitswelt nicht unbedingt immer in weiter Ferne”, erläutert Nora Warschewski von der DGB Hochschulgruppe an der Hochschule Rhein-Waal ergänzend. “Studierende planen ihren Lohn meist schon für Miete und Essen ein. Sie sind von solchen Jobs abhängig und rechnen fest damit pünktlich bezahlt zu werden. Wir sind sehr froh, dass die Studierenden jetzt zu ihrem Recht kommen.”