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DGB-Jugend Niederrhein zum Azubi-Ticket: Jetzt in Infrastruktur investieren!

Duisburg, 16.07.2019
Zum Start des Ausbildungsjahres kommt endlich das NRW-weite Azubiticket. Die DGB-Jugend Niederrhein freut sich über diesen Erfolg und mahnt Investitionen in die Infrastruktur an:

„Seit 2017 macht sich die Gewerkschaftsjugend für ein NRW-weites Azubiticket stark“, sagt Fabian Kuntke, Jugendbildungsreferent des DGB-Niederrhein. „Unser Engagement hat Wirkung gezeigt! Ab 1. August können nicht nur Studierende, sondern auch Azubis mit einem Ticket öffentliche Verkehrsmittel in ganz NRW nutzen.“ Gerade in Zeiten des Fachkräftemangels sei eine Attraktivitätsoffensive für die duale Berufsausbildung wichtig. „Dazu gehört auch ein landesweites und bezahlbares Azubi-Ticket.“

Ein Wehrmutstropfen sei allerdings der Preis: „Die veranschlagten 80 Euro liegen deutlich über dem, was Studierende für ein Semesterticket zahlen müssen“, kritisiert Kuntke. „Hier bleiben Azubis gegenüber Studierenden benachteiligt.“

Zudem gelte es, intensiv in die Infrastruktur des ÖPNV zu investieren - vor allem im ländlichen Raum. „Wenn keine Busse und Bahnen zum Ausbildungsbetrieb am Niederrhein oder in die Gewerbegebiete in der Stadt fahren, kommt das Azubiticket wie ein schlechter Treppenwitz rüber“, erklärt Kuntke. „Deshalb werden wir in den nächsten Wochen mit weiteren Aktionen für den Infrastrukturausbau in unserer Region werben“.

Die DGB-Jugend hatte sich mit der Kampagne #AzubiTicketJetzt und zahlreichen Aktionen für ein landesweites Azubi-Ticket eingesetzt.