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Duisburger DGB Gewerkschaften und Christopher Street Day-Vertreter zeigen Flagge


© DGB Niederrhein
Duisburg, 24.07.2020
Auch wenn das große Straßenfest und die Demo zum Christopher Street Day am 25.07. nicht in gewohnter, bunter und lauter Form stattfinden kann, weisen die Duisburger Gewerkschaften auf die große Bedeutung des Themas hin. Dafür trafen sich Delegierte mit den CSD-Vertretern Christian Karus und Florian Klapp und hielten gemeinsam die Regenbogenflagge hoch, das Symbol der Toleranz und Akzeptanz, der Vielfalt von Lebensformen, der Hoffnung und Sehnsucht.

Angelika Wagner, DGB Geschäftsführerin, erklärt dazu, dass das Motto:„Queeres Leben braucht Platz - im Grundgesetz und vor Ort“ auch durchgängiges Thema in der Gewerkschaftspolitik ist: „Unsere Kolleg*innen in den Gewerkschaften, in den Betrieben und Verwaltungen engagieren sich von jeher für Gleichstellung und Diversität. In unserer Satzung und in unseren Herzen verankert ist der Einsatz für die Verwirklichung der Geschlechterdemokratie und der gleichberechtigten Teilhabe von Menschen aller geschlechtlichen Orientierung.“ Der Bezirksleiter der Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie, Energie Matthias Jakobs, weist darauf hin, dass dazu auch eine der kommunalpolitischen Forderungen der Gewerkschaften formuliert wurde: „Wir fordern, dass zur Weiterentwicklung eines vorurteilsfreien Arbeits- und Lebensumfeldes durchgängig Diversitätskonzepte zu entwickeln sind. Unser gesellschaftspolitisches Ziel ist die Anerkennung und Wertschätzung von Menschen in all ihrer Vielfalt.“ Fabian Kuntke, Jugendbildungsreferent, ergänzt: „Kein Mensch darf aus Gründen des Geschlechts, rassistischer Zuschreibungen, ethnischer Herkunft, der Religion oder der Weltanschauung, einer Behinderung, des Alters oder der sexuellen Ausrichtung diskriminiert werden! Dafür setzt sich die Gewerkschaftsjugend und die DGB Gewerkschaften ein!“