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Statistik: Im letzten Jahr 403 Bau-Jobs über 90 Tage lang unbesetzt

Baufirmen in Duisburg und am Niederrhein droht verschärfter Fachkräftemangel

© IG BAU
Duisburg / Niederrhein, 30.01.2018
Betonbauer gesucht: Die Bauwirtschaft in Duisburg und am Niederrhein steuert auf einen immer größeren Fachkräfte-Engpass zu. 403 Stellen in der Branche waren hier im vergangenen Jahr durchschnittlich länger als drei Monate unbesetzt. Das hat die Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt mitgeteilt. Die IG BAU beruft sich dabei auf eine Sonderauswertung der Bundesagentur für Arbeit. Insgesamt waren in Duisburg und am Niederrhein demnach im Jahresmittel 730 offene Bauarbeiter-Jobs gemeldet. 

Bau-Boom – Gewerkschaft fordert 6 Prozent mehr Lohn

Duisburg und am Niederrhein: „Mehr Kies“ für 9570 Bauarbeiter gefordert

© IG BAU
Duisburg / Niederrheon, 11.01.2018
Lohn-Plus für Maurer, Zimmerer, Straßenbauer und Co. gefordert: Die rund 9570 Bauarbeiter aus Duisburg und am Niederrhein sollen mehr Geld verdienen. In der anstehenden Tarifrunde verlangt die IG Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) eine Lohnerhöhung von sechs Prozent über zwölf Monate. Ein Facharbeiter hätte damit am Monatsende gut 200 Euro mehr auf dem Lohnzettel, so die IG BAU Duisburg-Niederrhein. 

IG BAU: Nur Gewerkschaftsmitglieder bekommen Lohn-Plus

11220 Reinigungskräften in Duisburg und am Niederrhein droht Rückfall auf gesetzlichen Mindestlohn

© IG BAU
Duisburg / Niederrhein, 18.12.2017
Lohn-Lücke in der Gebäudereinigung: Einem Großteil der rund 11220 Reinigungskräfte in Duisburg und am Niederrhein droht ab Januar der Rückfall auf den gesetzlichen Mindestlohn. Statt 10,30 Euro würden bei ihnen dann lediglich 8,84 Euro pro Stunde auf dem Lohnzettel stehen. Einer Vollzeitkraft gehen damit rund 250 Euro im Monat verloren. Bei Glas- und Fassadenreinigern liegt die Lohn-Lücke sogar bei knapp 800 Euro, warnt die IG BAU Duisburg-Niederrhein. 
© DGB Region Niederrhein
Duisburg, 10.12.2017
Mit 89 % der Delegiertenstimmen ist Angelika Wagner im Amt als Geschäftsführerin der DGB Region Niederrhein bestätigt worden. In der Bezirkskonferenz des DGB Nordrhein-Westfalen, die am Wochenende in Neuss stattfand, wurde Anja Weber (Gewerkschaft NGG) als NRW-Bezirksvorsitzende gewählt und Dr. Sabine Graf als Stellvertreterin im Amt bestätigt. 

Forst-Gewerkschaft rät zu Baum mit Öko-Siegel

O Tannenbaum: In Duisburg und am Niederrhein stehen rund 413.000 Weihnachtsbäume

© IG BAU
Duisburg / Niederrhein, 07.12.2017
O Tannenbaum: In Duisburg und am Niederrhein werden zu den Festtagen etwa 413.000 Weihnachtsbäume in den Wohnzimmern stehen. Das hat die IG Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) errechnet. Die Forst-Gewerkschaft geht hierbei davon aus, dass sich 70 Prozent der Haushalte einen Baum zulegen. „Doch Tanne ist nicht gleich Tanne. Die Käufer sollten neben dem Aussehen auch darauf achten, wo und wie der Baum produziert wurde“, sagt Karina Pfau. 

1360 Beschäftigte aus Duisburg und vom Niederrhein profitieren

Dachdecker bekommen mehr Weihnachtsgeld und Renten-Plus

© IG BAU
Duisburg / Niederrhein, 04.12.2017
Weihnachtsgeschenke, Silvester-Party, Rechnungen zum Jahresende – der Dezember kann ziemlich teuer werden. Da ist es gut, wenn auch mehr in der Lohntüte ist – wie bei den 1360 Dachdeckern in Duisburg und vom Niederrhein. Für sie gibt es einen kräftigen Zuschlag beim Weihnachtsgeld. Ein Geselle, der in Vollzeit arbeitet, bekommt je nach Stundenlohn und Arbeitszeit etwa 470 Euro oben drauf. Mit dem November-Lohn muss das 13. Einkommen auf dem Konto sein. Für Azubis kommen 320 Euro dazu. Darauf weist die IG BAU Duisburg-Niederrhein hin. 

Duisburg und der Niederrhein baute 3240 Wohnungen im letzten Jahr

„Turbo-Bauen“: Gewerkschaft warnt vor steigendem Unfallrisiko

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Duisburg / Niederrhein, 23.11.2017
Bauarbeiter aus Duisburg und am Niederrhein haben alle Hände voll zu tun: Die Branche brummt. Allein im vergangenen Jahr wurden 3240 neue Wohnungen gebaut, wie die IG Bauen-Agrar-Umwelt mitteilt. Die IG BAU beruft sich hierbei auf Zahlen des Statistischen Bundesamts. Nach Beobachtung der Gewerkschaft steigt mit der Zahl der Aufträge aber häufig auch die Unfallgefahr. „Gerade jetzt zum Winteranfang müssen viele Projekte fertig werden. Dieses ,Turbo-Bauen‘ führt zu enormem Stress für die Beschäftigten“ berichtet Gewerkschafterin Karina Pfau. Allzu oft drohe der Arbeitsschutz dem Termindruck zum Opfer zu fallen. 
Duisburg, 13.11.2017
„Die von den Wirtschaftsweisen aufgebrachte Forderung nach „Beendigung des Acht-Stunden-Tages“ läßt uns an deren Weisheit zweifeln“ sagt Angelika Wagner, DGB-Geschäftsführerin. „2016 haben die Beschäftigten 1,8 Milliarden Überstunden geleistet. Die Hälfte davon unbezahlt. Einen geregelten Acht-Stunden-Tag gibt es kaum noch. Das ist Flexibilität - aber einseitig zugunsten der Arbeitgeber. 

5,8 Prozent mehr Geld für Gartenbau, Land- und Forstwirtschaft

Duisburg und am Niederrhein: Neuer Mindestlohn gilt für 8800 Jobs im Grünen

© IG BAU
Duisburg / Niederrhein, 07.11.2017
Vom Forstwirt bis zum Gärtner: Für die rund 8800 Beschäftigten der grünen Branchen in Duisburg und am Niederrhein gilt ab sofort ein neuer Lohn-Sockel. Zum November steigt der spezielle Mindestlohn in der Land- und Forstwirtschaft sowie im Gartenbau auf 9,10 Euro pro Stunde – 5,8 Prozent mehr als bisher. Damit stehen am Monatsende knapp 87 Euro zusätzlich auf dem Lohnzettel. Besonders Saisonarbeiter profitieren von dem Lohn-Plus, wie die IG BAU Duisburg- Niederrhein mitteilt. 
© DGB Niederrhein
Wesel, 07.11.2017
Ab dem 01.11. wird der Weseler DGB Ortsverbandsvorsitzende, Jürgen Kosmann, ehrenamtlicher Richter am Landesarbeitsgericht in Düsseldorf. Jürgen Kosmann ist mit seinen 57 Jahren nicht neu in dem Geschäft. Bereits seit über 15 Jahren ist er für die Arbeitnehmerseite als Richter beim Arbeitsgericht in Wesel aktiv. 
© DGB Niederrhein
Duisburg, 13.10.2017
Der DGB-Ortsverband Wesel-Hamminkeln-Schermbeck hat sich neu konstituiert. Als Vorsitzender wiedergewählt wurde Jürgen Kosmann (IG Metall), Betriebsratsvorsitzender in einem Weseler Betrieb. Als stellvertretender Vorsitzender wiedergewählt wurde Dirk-Peter Schmitz (IG BCE), ebenfalls berufstätig in Wesel. Der Vorsitzende des DGB-Kreisverbandes Wesel Marvin Kuenen (IG BCE) erklärte, dass die Gewerkschaften auch nach den Bundestagswahlen standhaft bleiben gegen Hass und Fremdenfeindlichkeit: „Die Solidarität zwischen Beschäftigten, auch gegenüber Arbeitslosen, zwischen Menschen verschiedener Herkunft, Geschlechts und Religion ist unser Grundsatz und der Antrieb, mit dem wir für gute Arbeit und soziale Gerechtigkeit streiten.“