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DGB gibt Lohnprellerei keine Chance.

Studierende der Hochschule Rhein-Waal kommen zu ihrem Recht

© DGB Region Niederrhein
Duisburg, 19.01.2019
Neben dem Studium Geld zu verdienen gehört für viele Studierenden zum Alltag. Meist handelt es sich dabei um Minijobs, kurzfristige oder studentische Beschäftigung. Viele sogenannte “Werkstudent_innen” verdienen sich so etwas zu ihrem Lebensunterhalt dazu. 

IG BAU rät: Resturlaub aus 2018 sichern

Beschäftigte in Duisburg und am Niederrhein sollen Urlaubs-Check machen

© IG BAU
Duisburg / Niederrhein, 15.01.2019
Urlaubstage aus dem letzten Jahr sichern: Beschäftigte in Duisburg und am Niederrhein sollen sich beim Arbeitgeber über ihren Urlaubsanspruch informieren. Dazu hat die Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) aufgerufen. Der Grund: Nach einem aktuellen Urteil des Europäischen Gerichtshofs verfällt der Jahresurlaub nicht mehr automatisch, wenn ihn der Arbeitnehmer nicht beantragt hat. „Der Chef muss die Mitarbeiter jetzt aktiv dabei unterstützen, den Urlaub zu nehmen. Tut er das nicht, kann der Urlaub im nächsten Jahr genommen oder ausbezahlt werden“, erklärt Karina Pfau von der IG BAU Duisburg-Niederrhein. 

Schluss mit der Doppelverbeitragung der Betriebsrenten

Aufruf zur Unterstützung der Petition „rentengerecht.de“

Duisburg, 11.01.2019
Seit 2004 müssen die Bezieher_Innen von Betriebsrenten volle Krankenkassenbeiträge bezahlen und das, obwohl sie bereits während der Ansparphase belastet wurden. „Das ist eine Ungerechtigkeit, die schon lange hätte beseitigt werden müssen“, findet Angelika Wagner, Geschäftsführerin der DGB Region Duisburg- Niederrhein. Die DGB Region Duisburg Niederrhein schließt sich deshalb einer Petition der Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie, Energie an, die ein Ende der Doppelverbeitragung fordert. Unter der Seite: „Rentengerecht.de“ können auch Bürger_Innen sich noch bis zum 15.01.2019 anschließen. 
Duisburg, 10.01.2019
Seit dem 01.01.2019 ist der gesetzliche Mindestlohn auf 9,19 Euro brutto pro Stunde erhöht worden. Rund vier Millionen Menschen hatten mit Einführung des Mindestlohnes Anspruch auf eine Lohnerhöhung. Laut dem Statistischen Bundesamt wurden im April 2017 1,4 Million Beschäftigte mit dem Mindestlohn vergütet. Rund die Hälfte der Mindest-lohn-Beschäftigung sind geringfügige Beschäftigungsverhältnisse, gefolgt von Teilzeitbeschäftigen (ca. 30 Prozent). Auch in Duisburg profitieren viele Beschäftigte vom Anstieg des Mindestlohns, im Dezember 2018 gingen 30.855 Duisburger_Innen einer geringfügigen Beschäftigung nach. „Wir sind froh, dass der gesetzliche Mindestlohn wirkt und vor Ort ankommt“, so Angelika Wagner, DGB-Vorsitzende in Duisburg. „Viele Gegner des Mindestlohngesetzes hatten Massenarbeitslosigkeit und Abwanderung von Unternehmen prognostiziert und wurden eines Besseren belehrt“. Der Deutsche Gewerkschaftsbund versteht den Mindestlohn als absolute Lohnuntergrenze und konnte in der Mindestlohnkommission durchsetzen, dass dieser erneut am 01.01.2020 auf 9,35 Euro ansteigt. Der Mindestlohn sorgt ebenfalls mit der guten ökonomischen Entwicklung der vergangenen Jahre für eine Stabilisierung der Konjunktur. „Die gestiegenen Löhne bedingen eine gesteigerte Kaufkraft und diese wiederum eine Stabilisierung der Konjunktur“ so Wagner. Ein Cent mehr Mindestlohn hat etwa 20 Millionen € mehr Kaufkraft pro Jahr zur Folge. Für die kommenden zwei Jahre bedeutet dies folglich ein Kaufkraftgewinn von 1,6 Milliarden Euro. Geld, was in der Regel unmittelbar wieder in den Wirtschaftskreislauf zurückfließt. 
Duisburg, 05.01.2019
„Die positive konjunkturelle Entwicklung und der Aufwärtstrend auf dem Arbeitsmarkt sind auch bei uns in Duisburg angekommen, wir haben mehr sozialversicherte Beschäftigung. Der seit 2015 geltende gesetzliche Mindestlohn, für dessen Einführung als Lohnuntergrenze die Gewerkschaften erfolgreich gekämpft haben, ist zum 1. Januar von 8,84 € auf 9,19 € gestiegen. Das zeigt, dass er seinen Sinn und Nutzen bewiesen hat. Viele Gegner hatten Massenarbeitslosigkeit und Abwanderung von Unternehmen vorausgesagt, diese Unkenrufe haben sich eindeutig nicht bestätigt.“ betont Angelika Wagner, DGB-Vorsitzende in Duisburg. 

IG BAU: Verdienste steigen um 5,6 Prozent

Kräftiges Lohn-Plus für 1370 Dachdecker in Duisburg und am Niederrhein

© IG BAU
Duisburg / Niederrhein, 18.12.2018
Lohn-Plus auf heimischen Dächern: Die 1370 Dachdecker in Duisburg und am Niederrhein bekommen ab sofort mehr Geld. Ihre Löhne steigen um insgesamt 5,6 Prozent. Das teilt die Handwerker- Gewerkschaft IG BAU mit. Ein Dachdeckergeselle erhält ab Dezember ein erstes Plus von 2,7 Prozent und hat damit am Monatsende 85 Euro mehr in der Tasche. Auszubildende bekommen pro Lehrjahr 80 Euro extra im Monat. Im Oktober steigen die Einkommen ein weiteres Mal – dann um 2,9 Prozent. 
Duisburg, 13.12.2018
2,1 Millarden Überstunden machten Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in Deutschland im Jahr 2017. Auch in diesem Jahr wird die Höhe der Überstunden mindestenes genauso hoch ausfallen. Das Problem: Rund die Hälfte der Überstunden werden nicht vergütet. Dadurch fehlen den Beschäftigten schätzungsweise rund 20 Milliarden Euro Gehalt im Jahr. „Die Zahl der ge-leisteten Überstunden bringt das Fass zum Überlaufen. Die Krankheiten und psychischen Belas-tungen nehmen dadurch immer weiter zu. Es ist ein Skandal, dass Arbeitnehmerinnen und Ar-beitnehmer so viele Überstunden machen und im Durchschnitt nur die Hälfte der Überstunden vergütet bekommen“, so Bulut Surat Gewerkschaftssekretär beim DGB in Duisburg. 

Tag des Honigs am 7. Dezember | IG BAU warnt vor Glyphosat

1455 Tonnen Honig verspeiste Duisburg und der Niederrhein im vergangenen Jahr

© IG BAU
Duisburg / Niederrhein, 04.12.2018
Appetit auf flüssiges Gold: Rund 1455 Tonnen Honig aßen die Menschen in Duisburg und am Niederrhein im vergangenen Jahr – rein statistisch. Darauf hat die IG Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) zum Internationalen Tag des Honigs [f. d. Red.: 7. Dezember] hingewiesen. Die Gewerkschaft beruft sich dabei auf Angaben der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE). Danach lag der Pro-Kopf-Verbrauch mit 1,1 Kilo bei gut zwei Gläsern Honig im Jahr. 

Mehr Kontrollen auf Baustellen in Duisburg und am Niederrhein gefordert

Duisburger Zoll: Baufirmen brachten Staat um 4,2 Millionen Euro

© IG BAU
Duisburg / Niederrhein, 23.11.2018
IG BAU legt Bilanz für erstes Halbjahr 2018 vor

Schwarzarbeit und Lohn-Prellerei auf der Spur: Beamte des Zolls sollen die 1012 Bauunternehmen in Duisburg und am Niederrhein noch häufiger auf illegale Machenschaften überprüfen. Das hat die IG Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) mit Blick auf neue Zahlen des Bundesfinanzministeriums gefordert. Danach deckten Kontrolleure bei Firmen im Bereich des Hauptzollamts Duisburg in den ersten sechs Monaten dieses Jahres einen Schaden von 9,8 Millionen Euro wegen nicht gezahlter Steuern und Sozialabgaben auf. Ein Großteil des Betrugs betraf das Baugewerbe: Allein in der Baubranche entgingen dem Staat 4,2 Millionen Euro. 
Duisburg / Niederrhein, 08.11.2018
Die DGB Region Niederrhein begrüßt die Änderungen zum Teilhabechancengesetz, das an diesem Donnerstag im Bundestag verabschiedet wurde. „Die Überarbeitung des Teilhabechancengesetzes befürworten wir aus-drücklich. Der DGB und seine Mitgliedsgewerkschaften haben von Anfang an kritisiert, dass sich der staatliche Lohnkostenzuschuss auf der Basis des Mindestlohns orientieren sollte“, so Angelika Wagner, Regionsgeschäfts-führerin des DGB. Das ist jetzt vom Tisch. Der Tariflohn stellt jetzt die Basis des staatlichen Lohnkostenzuschus-ses. „Damit werden die tarifgebundenen Unternehmen nicht benachteiligt und prekäre Beschäftigungsformen stärker eingedämmt“, so Wagner weiter. 

1840 Maler und Lackierer in Duisburg und am Niederrehein bekommen mehr Geld

Plus von 5,9 Prozent | IG BAU: Jetzt Lohnabrechnung prüfen

© IG BAU
Duisburg / Niederrhein, 08.11.2018
Lohn-Plus für die Arbeit mit Pinsel und Tapezierrolle: Die rund 1840 Maler und Lackierer in Duisburg und am Niederrehein streichen jetzt mehr Geld ein. Rückwirkend zum Oktober steigen die Löhne in zwei Stufen um insgesamt 5,9 Prozent. Ein Malergeselle kommt damit auf einen Stundenlohn von 16,60 Euro – ein Plus von 73 Euro pro Monat. Im nächsten Jahr kommen noch einmal 95 Euro dazu. Das hat die IG Bauen-Agrar-
Umwelt mitgeteilt. Die IG BAU Duisburg-Niederrhein rät den Handwerkern in der Region, ihre aktuelle Lohnabrechnung zu prüfen. 

Reinigungskräfte sollen sich Extra-Lohn „nicht wegputzen lassen“

11920 Gebäudereiniger in Duisburg und am Niederrhein wollen jetzt endlich Weihnachtsgeld

© IG BAU
Duisburg / Niederrhein, 02.11.2018
Die rund 11920 Gebäudereiniger in Duisburg und am Niederrhein wollen Weihnachten nicht länger leer ausgehen: Was es für die Schaffnerin bei der Bahn, für den Bankangestellten und Dachdecker gibt, sollen jetzt auch Reinigungskräfte und Fensterputzer bekommen – Weihnachtsgeld nämlich. Das fordert die Gebäudereiniger-Gewerkschaft IG BAU Duisburg-Niederrhein. 

23.100 Arbeitsunfälle auf nordrhein-westfälischen Baustellen

Duisburg und am Niederrhein: Gewerkschaft fordert mehr Arbeitsschutz-Kontrollen

© IG BAU
Duisburg / Niederrhein, 18.10.2018
Gefahr im Verzug – und keiner schaut hin: Behörden kontrollieren in Duisburg und am Niederrhein nur selten, ob Arbeitsschutzvorschriften eingehalten werden. Das kritisiert die IG Bauen- Agrar-Umwelt (IG BAU). In Nordrhein-Westfalen standen 434.000 Betrieben zuletzt lediglich 507 Arbeitsinspekteure bei der Gewerbeaufsicht gegenüber. Das geht aus einer aktuellen Antwort der Bundesregierung auf eine parlamentarische Anfrage der Grünen hervor. „Firmen müssen praktisch nur alle paar Jahre mit einer Kontrolle rechnen – wenn überhaupt. Allein in Duisburg und am Niederrhein haben wir mehr als 27700 Betriebe“, sagt IG BAU-Bezirksvorsitzende Karina Pfau. 
Duisburg, 18.10.2018
Morgen berät der Bundesrat über den Vorschlag der nordrhein-westfälischen Landesregierung, die Verdienstobergrenzen für Minijobs künftig mit der Entwicklung des Mindestlohnes dynamisch zu erhöhen. Angelika Wagner, DGB-Vorsitzende in Duisburg, lehnt diese Idee ab: 

Azubis in Duisburg und am Niederrhein können jetzt „U25-Sprecher“ wählen

Ab Oktober Jung-Betriebsräte wählbar | 23000 Auszubildende in Duisburg und am Niederrhein

© IG BAU
Duisburg / Niederrheon, 04.10.2018
Junior-Betriebsräte gesucht: Ab sofort können Azubis und junge Beschäftigte in Duisburg und am Niederrhein neue „U25-Sprecher“ wählen. Noch bis Ende November laufen die Wahlen für die Jugend- und Auszubildendenvertretungen (JAV). Darauf hat die IG BAU Duisburg-Niederrhein hingewiesen. „Mit ihrer Stimme können Berufsstarter ein entscheidendes Wort mitreden – und sich das nötige Gehör beim Chef verschaffen“, sagt Bezirksvorsitzende Karina Pfau. 

Duisburg und am Niederrhein: IG BAU kritisiert ausufernden Niedriglohnsektor

54300 Vollzeit-Beschäftigten in der Region könnte im Alter Hartz IV drohen

© IG BAU
Duisburg / Niederrhein, 06.09.2018
Gefangen im Niedriglohn: 54300 Vollzeit-Beschäftigte in Duisburg und am Niederrhein verdienen weniger als 2.200 Euro brutto im Monat. Darauf hat die IG Bauen- Agrar-Umwelt hingewiesen. Die IG BAU Duisburg-Niederrhein beruft sich dabei auf eine aktuelle Statistik der Arbeitsagentur. 
© DGB Niederrhein
Duisburg, 13.10.2017
Der DGB-Ortsverband Wesel-Hamminkeln-Schermbeck hat sich neu konstituiert. Als Vorsitzender wiedergewählt wurde Jürgen Kosmann (IG Metall), Betriebsratsvorsitzender in einem Weseler Betrieb. Als stellvertretender Vorsitzender wiedergewählt wurde Dirk-Peter Schmitz (IG BCE), ebenfalls berufstätig in Wesel. Der Vorsitzende des DGB-Kreisverbandes Wesel Marvin Kuenen (IG BCE) erklärte, dass die Gewerkschaften auch nach den Bundestagswahlen standhaft bleiben gegen Hass und Fremdenfeindlichkeit: „Die Solidarität zwischen Beschäftigten, auch gegenüber Arbeitslosen, zwischen Menschen verschiedener Herkunft, Geschlechts und Religion ist unser Grundsatz und der Antrieb, mit dem wir für gute Arbeit und soziale Gerechtigkeit streiten.“