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Zunahme bei Solo-Selbstständigen | IG BAU fordert Meisterpflicht

In Duisburg und am Niederrhein gefährden Ein-Mann-Betriebe Handwerk

© IG BAU
Duisburg / Niederrhein, 14.08.2018
Rollende Ein-Mann-Betriebe: Immer häufiger sind in Duisburg und am Niederrhein Solo-Selbstständige unterwegs. Doch viele von ihnen arbeiten nach Einschätzung der IG BAU unter schlechten Bedingungen – ohne soziale Absicherung und mit einem Einkommen, das teils unter dem Mindestlohn liegt. „Gerade im Handwerk hat die Zahl der Ein-Mann-Firmen stark zugenommen – oft mit großen Abstrichen bei der Qualität“, sagt Karina Pfau. Die IG BAU-Bezirksvorsitzende kritisiert dabei Online-Portale wie MyHammer oder Helpling, die ein solches Geschäftsmodell unterstützten. „Zwar scheint ein Fachmann dort nur ein paar Klicks entfernt. Doch ein Großteil dieser sogenannten ,Gig-Worker‘ arbeitet ohne Gesellenbrief und Renten- oder Sozialversicherung“, so Pfau. 

DGB-Region Niederrhein: Mehr ausbilden!

Fachkräftemangel kann man abhelfen

Duisburg / Kleve, 03.08.2018
Der Deutsche Gewerkschaftsbund in Duisburg kommentiert die aktuellen Zahlen des Ausbildungsmarktes in Kleve. 

IG BAU weist auf hohe Verdienste und Karrieremöglichkeiten hin

Noch 269 freie Azubi-Plätze bei Baufirmen in Duisburg und am Niederrhein

© IG BAU
Duisburg / Niederrhein, 03.08.2018
Handwerker gesucht: Zum Start des neuen Ausbildungsjahres haben Baufirmen in Duisburg und am Niederrhein noch 269 Ausbildungsplätze zu besetzen. In ganz Nordrhein-Westfalen zählt die Branche 3.907 freie Azubi-Stellen. Darauf hat die IG Bauen-Agrar-Umwelt hingewiesen. Die IG BAU beruft sich hierbei auf neueste Zahlen der Arbeitsagentur. „Schulabgänger haben jetzt noch die Chance, kurzfristig einen Platz zu bekommen. Sei schlau, geh‘ zum Bau – das gilt heute genauso wie früher“, sagt Karina Pfau von der IG BAU Duisburg-Niederrhein mit Blick auf die Bezahlung und Karrierechancen in der Branche. 

Dr. Azubi berät und unterstützt beim Ausbildungsstart

DGB-Jugend Niederrhein wünscht allen Neu-Azubis viel Erfolg

Duisburg, 27.07.2018
Im August beginnt für viele Jugendliche die Ausbildung und somit ein wichtiger Schritt für das weitere berufliche Leben. Die DGB-Jugend Niederrhein wünscht allen Neu-Azubis viel Erfolg für den neuen Lebensabschnitt, welcher mitunter ganz neue Herausforderungen mit sich bringt. Um den Einstieg in die Ausbildung zu erleichtern, bietet die DGB-Jugend den Online-Service „Dr. Azubi“ an. 
© DGB Regione Niederrehein
Duisburg, 26.07.2018
Die Wirtschaftsjunioren Duisburg hatten einen Austausch mit dem DGB-Niederrhein initiiert. „Ein regelmäßiger Austausch unter Sozialpartnern ist sehr wichtig, denn nur in einem ständigen Dialog kann eine Sozialpartnerschaft funktionieren“, so Bulut Surat, Gewerkschaftssekretär beim DGB in Duisburg. In der Gesprächsrunde wurden sehr viele Themen wie u.a. die Tätigkeitsfelder des DGB`s diskutiert. „Es ist wichtig, dass auch die jungen Unternehmer, Entscheidungsträger und Führungskräfte von morgen wissen, welche Themen für die Arbeitnehmer besonders relevant sind.“ so Surat weiter. In dem Dialog wurden auch tagesaktuelle Themen wie beispielsweise die Situation der Rheinbrücke auf der A40 in Duisburg diskutiert. 

Unsichere Beschäftigung macht krank

Duisburg braucht gute, unbefristete Arbeitsplätze mit Perspektive

Duisburg, 26.07.2018
Der regionale DGB beurteilt die Auswertung des Gesundheitsreports der Techniker-Krankenkasse „Fit oder fertig?“ kritisch.
„Beim Hinweis auf die häufigen Krankheitstage der Duisburger fehlen hier wichtige Aspekte und Handlungsempfehlungen“, macht Angelika Wagner, DGB-Geschäftsführerin deutlich. „Dabei gibt es direkt in der Einleitung des Reportes einen klaren Hinweis, dort steht, nur „ ..zwei Drittel der Erwerbspersonen waren im Untersuchungszeitraum von Anfang 2013 bis Ende 2017 durchgängig beschäftigt“. Das heißt also, ein Drittel war das nicht. Und da in Duisburg dieses Verhältnis noch viel schlechter ist, muss das in die Auswertung einbezogen werden. 

Extreme Witterung: Gibt es Hitzefrei im Job? DGB beantwortet die wichtigsten Fragen rund ums Wetter am Arbeitsplatz

Gibt es im Job auch Hitzefrei? Gibt es Höchsttemperaturen für den Arbeitsplatz? Muss ich bei einer akuten Unwetterwarnung zur Arbeit gehen?

Duisburg, 25.07.2018
Für Arbeitnehmerinnen und Arbeiternehmer gibt es kein hitzefrei. Allerdings muss der Arbeitgeber die Räume, Vorrichtungen oder Gerätschaften, die er zur Verrichtung der Arbeit zu beschaffen hat, so einrichten und unterhalten, dass der Beschäftigte gegen Gefahr für Leben und Gesundheit soweit geschützt ist, als die Natur der Dienstleistung es gestattet (§ 618 BGB). Nur, wenn der Arbeitgeber dagegen verstößt, kann die Arbeit eingestellt werden. 

IG BAU: Auf hohen UV-Schutz achten und viel Wasser trinken

Duisburg und am Niederrhein: Sonnengefahr für 29800 „Draußen-Jobber“

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Duisburg / Niederrhein, 19.07.2018
Auch in der zweiten Sommerhalbzeit beim Sonnenschutz am Ball bleiben: Die Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) warnt Beschäftigte in Duisburg und am Niederrhein vor einem weiterhin hohen UV-Risiko. „Von der Landschaftsgärtnerin über den Straßenbauer bis zum Dachdecker – rund 29800 Menschen arbeiten hier auf dem Bau und in der Landwirtschaft. In diesen ,Outdoor-Berufen‘ ist man der Sonne besonders ausgesetzt“, sagt Karina Pfau von der IG BAU Duisburg-Niederrhein. Auch wer schon eine Sommerbräune habe, solle das UV-Risiko nicht auf die leichte Schulter nehmen. „Gefährlich ist längst nicht nur der akute Sonnenbrand. Die ständige Einstrahlung lässt die Haut früher altern und kann zu Hautkrebs führen“, so Pfau. 

Ferienjobs – worauf Schüler_innen achten sollten

Tipps von der DGB Jugend Niederrhein

Duisburg / Niederrhein, 13.07.2018
Sommer, Sonne, Ferienjob? Die Sommerferien stehen vor der Tür – und für viele Schülerinnen und Schüler am Niederrhein beginnt damit die Zeit der Ferienjobs. Damit am Ende der Arbeit das Portemonnaie voll und nicht leer ist, müssen einige Dinge bedacht werden: 

Rekord-Plus von 5,7 Prozent | IG BAU: Jetzt Juni-Abrechnung prüfen

Für 9900 Bauarbeiter aus Duisburg und vom Niederrhein gibt es mehr Kies

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Duisburg / Niederrhein, 10.07.2018
Extra-Schippe Kies auf dem Bau: Für die rund 9900 Bauarbeiter aus Duisburg und vom Niederrhein gibt es deutlich mehr Geld. Rückwirkend zum Mai steigen die Löhne um 5,7 Prozent. Ein gelernter Maurer oder Straßenbauer kommt nun auf einen Stundenlohn von 20,63 Euro – am Monatsende sind das 194 Euro mehr als bisher. Darauf hat die IG BAU Duisburg-Niederrhein hingewiesen. Die Gewerkschaft rät: „Bauarbeiter sollten bei der Juni-Abrechnung, die bis Mitte Juli im Briefkasten ist, genau hinschauen: Spätestens jetzt muss das Lohn-Plus draufstehen. Und wer für den Mai noch keine Erhöhung bekommen hat, der erhält im Juli ein doppeltes Plus – nämlich für den Mai und den Juni“, so Karina Pfau. 
Duisburg, 03.07.2018
Studierende, die neben dem Studium in einer abhängigen Beschäftigung arbeiten - ganz gleich, ob es sich dabei um einen Minijob, eine kurzfristige- oder reguläre studentische Beschäftigung handelt - werden oftmals als Werksstudent*in bezeichnet. Viele Unternehmen am Niederrhein setzen seit einigen Jahren auf diese flexiblen und gut ausgebildeten Arbeitskräfte. 
Duisburg, 29.06.2018
Die Veröffentlichung des aktuellen Arbeitsmarktberichtes kommentiert die DGB-Vorsitzende Angelika Wagner: „Die Entwicklung auf dem Duisburger Arbeitsmarkt ist auf den ersten Blick weiterhin stabil. Im Vergleich zum Juni 2017 ist die Arbeitslosenquote um 1% auf 11,4% gesunken. Am stärksten ist der Rückgang bei jugendlichen Arbeitslosen und bei Langzeitarbeitslosen. Hier zeigen sich die Erfolge der arbeitmarktpolitischen Schwerpunkte, die in der letzten Zeit gemeinsam von Agentur, Jobcenter, Arbeitgeber- und Arbeitnehmervertretern gesetzt haben. Für alle, die hier Aus- oder Weiterbildungs- oder Beschäftigungsmöglichkeiten bekamen, ist das ein gutes Ergebnis. Wir weisen jedoch darauf hin, dass der größte Anstieg der Beschäftigung in der Zeitarbeitsbranche festzustellen ist. Der Zeitarbeitssektor war in Duisburg bereits vorher stärker ausgeprägt als im NRW-Landesdurchschnitt. (Beschäftigte in Zeitarbeit an allen Beschäftigten NRW: 3,1%, Duisburg: 5,7%). Im Vorjahresvergleich gab es nach Branchen betrachtet hier mit einem Zuwachs von 12,9% die stärkste Zunahme. Das bedeutet, dass in Duisburg außerordentlich viele Menschen nicht dauerhaft beschäftigt sind. 
Duisburg, 25.06.2018
Die DGB Region Niederrhein spricht sich klar gegen einen Verkauf der Hafenanteile des Landes NRW an Private aus. Die Duisburger Vorsitzende Angelika Wagner macht die Position der Gewerkschaften klar: „Der Duisburger Hafen hat sich in öffentlicher Hand zum größten Binnenhafen Europas entwickelt. Mit der Anbindung von Wasser, Straße und Schiene bildet er das Herz der NRW-Infrastruktur. Das Land NRW hat erst vor fünf Jahren die Anteile des Bundes gekauft und damit die ständig wachsende verkehrspolitische Bedeutung des Hafens positiv begleitet. Duisport ist zu einem bedeutenden Arbeitgeber in der Region geworden. Der Stadt Duisburg als Drittel-Eigentümer wird in der Ratssitzung am 02.07. erneut ein positiver Konzernabschluß mit ebenfalls positiver Prognose vorgelegt. Nun Sand ins Getriebe zu streuen und die Beteiligung des Landes in Frage zu stellen um zu privatisieren, ist der falsche Weg.“ 

Zoll Duisburg prüfte 68 Betriebe der Branche

IG BAU kritisiert geringes Kontrollrisiko für Reinigungsfirmen in Duisburg und am Niederrhein

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Duisburg / Niederrhein, 21.06.2018
Schmutzige Praktiken kaum geahndet: Reinigungsfirmen in Duisburg und am Niederrhein geraten nur selten ins Visier des Zolls. Das bemängelt die Industriegewerkschaft Bauen-Agrar- Umwelt. Nach IG BAU-Angaben überprüfte die Finanzkontrolle Schwarzarbeit beim zuständigen Hauptzollamt Duisburg im vergangenen Jahr insgesamt 68 Reinigungsunternehmen in der Region. Zum Vergleich: Allein in Duisburg und am Niederrhein zählt die Branche laut Arbeitsagentur 182 Betriebe. 

Mindestlohn für Gesellen steigt auf 13,30 Euro pro Stunde

1840 Maler und Lackierer in Duisburg und am Niederrhein streichen mehr Geld ein

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Duisburg / Niederrhein, 15.05.2018
Lohn-Plus fürs Streichen und Tapezieren: Für die rund 1840 Maler und Lackierer in Duisburg und am Niederrhein gelten ab sofort höhere Mindestlöhne. Wer einen Gesellenbrief in der Tasche hat, muss ab Mai mindestens 13,30 Euro pro Stunde verdienen – ein Plus von rund 35 Euro im Monat. Helfer ohne Ausbildung kommen auf einen Stundenlohn von wenigstens 10,60 Euro. Das teilt die Handwerksgewerkschaft IG Bauen-Agrar-Umwelt mit. 
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Duisburg, 13.10.2017
Der DGB-Ortsverband Wesel-Hamminkeln-Schermbeck hat sich neu konstituiert. Als Vorsitzender wiedergewählt wurde Jürgen Kosmann (IG Metall), Betriebsratsvorsitzender in einem Weseler Betrieb. Als stellvertretender Vorsitzender wiedergewählt wurde Dirk-Peter Schmitz (IG BCE), ebenfalls berufstätig in Wesel. Der Vorsitzende des DGB-Kreisverbandes Wesel Marvin Kuenen (IG BCE) erklärte, dass die Gewerkschaften auch nach den Bundestagswahlen standhaft bleiben gegen Hass und Fremdenfeindlichkeit: „Die Solidarität zwischen Beschäftigten, auch gegenüber Arbeitslosen, zwischen Menschen verschiedener Herkunft, Geschlechts und Religion ist unser Grundsatz und der Antrieb, mit dem wir für gute Arbeit und soziale Gerechtigkeit streiten.“