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IG BAU Duisburg-Niederrhein ehrt langjährige Mitglieder in Duisburg

„Diamant-Treue“, die den heimischen Bau funkeln lässt

Duisburg / Niederrhein, 17.10.2017
Eigentlich passen Diamanten nicht zum Bau. Höchstens der Diamantbohrer. Nur er schafft es, saubere Löcher in Fliesen oder Granit zu machen. So gesehen steht der begehrteste Edelstein der Welt bei Bauarbeitern aus der Region hoch im Kurs: als härtester Teil vom Handwerkszeug. Aber der Diamant spielt auch eine Rolle, wenn es ums Bohren in eigener Sache geht – darum, die eigenen Interessen konsequent und mit der nötigen Härte zu vertreten: „Wenn Beschäftigte 60 Jahre und länger mit der IG BAU Duisburg-Niederrhein an ihrer Seite durchs Berufsleben gehen, dann ist das quasi eine ‚Job-Diamanthochzeit‘“, sagt Karina Pfau. Für die IG BAU-Bezirksvorsitzende ist „diese ‚Diamant-Treue‘ das sicherste Zeichen dafür, dass Maurer, Zimmerer, Gärtner und Gebäudereinigerinnen erkennen, wie wichtig und – um beim Diamanten zu bleiben – wertvoll die Gewerkschaft als Berufspartner ist“. 
© DGB Niederrhein
Duisburg, 13.10.2017
Der DGB-Ortsverband Wesel-Hamminkeln-Schermbeck hat sich neu konstituiert. Als Vorsitzender wiedergewählt wurde Jürgen Kosmann (IG Metall), Betriebsratsvorsitzender in einem Weseler Betrieb. Als stellvertretender Vorsitzender wiedergewählt wurde Dirk-Peter Schmitz (IG BCE), ebenfalls berufstätig in Wesel. Der Vorsitzende des DGB-Kreisverbandes Wesel Marvin Kuenen (IG BCE) erklärte, dass die Gewerkschaften auch nach den Bundestagswahlen standhaft bleiben gegen Hass und Fremdenfeindlichkeit: „Die Solidarität zwischen Beschäftigten, auch gegenüber Arbeitslosen, zwischen Menschen verschiedener Herkunft, Geschlechts und Religion ist unser Grundsatz und der Antrieb, mit dem wir für gute Arbeit und soziale Gerechtigkeit streiten.“ 
© DGB Niederrhein
Duisburg, 13.10.2017
Der DGB-Ortsverband Rheinberg-Sonsbeck-Alpen-Xanten hat sich neu konstituiert. Als Vorsitzende gewählt wurde Kerstin Eggert (Berufsschullehrerin, GEW) aus Rheinberg. Als stellvertretende Vorsitzende gewählt wurde Alisa Cusic (verdi) berufstätig in Rheinberg bei amazon. Beide sind neu in ihrem Amt, aber bereits seit Jahren gewerkschaftlich aktiv. Die bisherige Vorsitzende Karin Wolk übergab den Staffelstab im Vorsitz an Kerstin Eggert und freut sich über die neue Spitze, sie bleibt selber als Beisitzerin aktiv. Karin Wolk erklärte, dass die Gewerkschaften auch nach den Bundestagswahlen standhaft bleiben gegen Hass und Fremdenfeindlichkeit: „Die Solidarität zwischen Beschäftigten, auch gegenüber Arbeitslosen, zwischen Menschen verschiedener Herkunft, Geschlechts und Religion ist unser Grundsatz und der Antrieb, mit dem wir für gute Arbeit und soziale Gerechtigkeit streiten.“ 

Drohende Kündigungswelle wegen Firmenwechsel zum 31. Dezember:

168 Reinigungskräfte am Flughafen Düsseldorf bangen um Existenz

Duisburg, 09.10.2017
Reinigungskräfte am Flughafen Düsseldorf bangen um ihre Existenz – langjährige Erfahrung nicht einfach „wegwischen“: Die Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt hat vor einer Kündigungswelle bei den Reinigungskräften auf dem Düsseldorfer Airport gewarnt. Insgesamt 168 Beschäftigten drohe die Entlassung, so die Gebäudereiniger- Gewerkschaft. Viele von ihnen seien erfahrene Mitarbeiter und seit vielen Jahren auf dem Flughafen aktiv. Hintergrund ist die Neuausschreibung der Flughafen-Reinigung durch die Flughafen GmbH, die zu einem Firmenwechsel geführt hat. Nach Angaben der IG BAU wird der bisherige Dienstleister, die Firma Klüh Cleaning GmbH, seine Tätigkeit zum 31. Dezember einstellen. Für die Sauberkeit in den Terminals wird dann die Dr. Sasse AG verantwortlich sein. 

Halbjahresbilanz: Duisburger Zoll kontrollierte 48 Prozent mehr Betriebe

Arbeitgeber in Duisburg und am Niederrhein müssen häufiger mit Besuch vom Zoll rechnen

© IG BAU
Duisburg / Niederrhein, 05.10.2017
Risiko für Dumpinglohn-Firmen steigt: In Duisburg und am Niederrhein ist die Gefahr für Unternehmen, bei unsauberen Praktiken vom Zoll erwischt zu werden, erstmals seit Jahren gestiegen. Das zuständige Hauptzollamt Duisburg kontrollierte im ersten Halbjahr insgesamt 816 Betriebe – 48 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Allein im Baugewerbe prüften die Beamten der Finanzkontrolle Schwarzarbeit (FKS) 115 Arbeitgeber. Im Fokus dabei insbesondere: illegale Beschäftigung, Lohn-Prellerei und Betrug bei der Sozialversicherung. Das hat die IG Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) mitgeteilt. Die Gewerkschaft beruft sich hierbei auf eine Anfrage der Bundestagsabgeordneten Beate Müller-Gemmeke (Grüne) an das Bundesfinanzministerium.