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Duisburg, 05.06.2020
Im Gegensatz zur sehr positiven Einschätzung der IHK weist der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) in Duisburg auf den großen Rückgang der insgesamt gemeldeten Ausbildungsstellen hin.
In Duisburg ist die Zahl der gemeldeten Stellen um 15,2 Prozent niedriger als im Vorjahr.
„Nur 2.424 Ausbildungsplätze werden derzeit für 2.710 Bewerberinnen und Bewerber angeboten“, berichtet Angelika Wagner, DGB-Geschäftsführerin. „Das sind 434 weniger. Das ist ein dramatischer Rückgang. Da Unternehmen jedoch in die Zukunft planen müssen und Fachkräfte brauchen werden, muss hier dringend mehr getan werden. Obwohl die Finanzierung der Ausbildung ausschließlich Sache der Unternehmen sein muss, befürworten wir die im Konjunkturpaket vorgesehenen finanziellen Hilfen für ausbildende Unternehmen.“ 

DGB Duisburg: Hände weg vom Mindestlohn!

Der Deutsche Gewerkschaftsbund in Duisburg kritisiert die im CDU-Wirtschaftsflügel aufgekommene Forderung nach Aussetzen der nächsten Mindestlohnerhöhung scharf.Gewerkschaften fordern 12 Euro Mindestlohn als Untergrenze

Duisburg, 28.05.2020
Mit Unverständnis reagiert der DGB-Duisburg auf die aktuelle Forderung, die Erhöhung des Mindestlohns im kommenden Jahr wegen der Coronakrise auszusetzen oder gar den Mindestlohn zu senken. 

Beschäftigte in der Landwirtschaft müssen um Zusatzrente bangen

In Duisburg und am Niederrhein arbeiten 8700 Menschen in der Branche

© IG BAU
Duisburg / Niederrhein, 28.05.2020
Sie sind bei Wind und Wetter draußen auf dem Feld – bleiben beim Thema Rente aber jetzt im Regen stehen. Für die 8700 Menschen, die in der Landwirtschaft in Duisburg und am Niederrhein arbeiten, steht die betriebliche Zusatzrente auf dem Spiel. Davor warnt die Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU). Der Grund: Die Arbeitgeber haben den Tarifvertrag zur betrieblichen Altersvorsorge zum Jahresende gekündigt. 

Trotz Corona gute Auftragslage | Bau-Tarifrunde startet

Bau von 3174 Wohnungen in Duisburg und am Niederrhein genehmigt

© IG BAU
Duisburg / Niederrhein, 28.05.2020
Bau bleibt krisenfest: Während die Corona-Pandemie ganze Wirtschaftszweige lahmlegt, ist auf Baustellen weiter viel zu tun. Das zeigt die Bilanz der Baugenehmigungen in Duisburg und am Niederrhein: Danach wurde hier im vergangenen Jahr der Bau von 3174 Wohnungen genehmigt – ein Plus von 31 Prozent gegenüber dem Vorjahr, wie die IG Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) mitteilt. Die Gewerkschaft beruft sich dabei auf Zahlen des Statistischen Bundesamts und Erfahrungen in der Baustoffindustrie. „Klar ist: Trotz Corona sind die Auftragsbücher voll. Die Firmen arbeiten jetzt die Wohnungsbauprojekte vom Ein- bis zum Mehrfamilienhaus ab“, sagt Karina Pfau, Bezirksvorsitzende der IG BAU Duisburg-Niederrhein. 
Duisburg, 16.03.2020
Die Geschäftsführerin der DGB-Region Niederrhein, Angelika Wagner, fordert zu fairem Umgang mit Beschäftigten auf. „Die aktuelle, sehr ernst zu nehmende Situation erfordert besonnenes Verhalten. Nun, wo auch Kitas und Schulen geschlossen sind, wo Aufträge für Unternehmen ausbleiben und das gesellschaftliche Leben extrem eingeschränkt ist, wenden sich Beschäftigte verstärkt mit dringenden Fragen an uns. Leider erreichen uns dabei auch unzählige Hilferufe von Gewerkschaftsmitgliedern, die Kündigungen erhalten, die ohne Gehalt auf Abruf zu Hause bleiben sollen, die Aufhebungs- oder Änderungsverträge unterschreiben sollen. Betroffene sollen sich bitte immer erst bei ihrem Betriebsrat oder ihrer Gewerkschaft beraten lassen. Wir haben auf unserer Homepage www.dgb.de eine Info-Seite eingerichtet. Dort gibt es viele wichtige Tipps und Hinweise.“ 

DGB-Jugend erfreut sich über die positiven Verlautbarungen des VRR

Einführung des NRW Upgrades stärkt unter anderem den Absatz des YoungTickets Plus

15.03.2020
Auf Nachfrage der DGB-Jugend bestätigt der VRR die positiv anhaltende Entwicklung bei den Verkaufszahlen des YoungTicket Plus, welche seit der Reform des Ticketsystems im Jahr 2018, einen positiven Verlauf genommen hat und unter anderem mit der Einführung des NRW Upgrades, an der die DGB-Jugend maßgeblich beteiligt war, weiter fortgesetzt wird. 
Duisburg, 24.07.2019
Wie in der Schulzeit darauf zu hoffen, dass das Thermometer im Laufe des Tages so hoch steigt, das es Hitzefrei gibt? Können Arbeitnehmer_innen leider nicht, da es keinen rechtlichen Anspruch auf „Hitzefrei“ gibt. „Dennoch gibt es Regeln und Vorschriften, wie die Beschäftigten vor zu hohen Temperaturen geschützt werden müssen“, erklärt Fabian Kuntke von der DGB Jugend Niederrhein. Die Grundlage hierzu ergibt sich aus der Arbeitsstättenverordnung und der damit verbundenen Arbeitsstättenregel. „Die Arbeitsstättenverordnung verpflichtet den Arbeitgeber, in Arbeitsräumen eine gesundheitlich zuträgliche Temperatur zu gewährleisten. Nach der Arbeitsstättenregel (ASR 3.5) soll der Arbeitgeber zusätzliche Maßnahmen ergreifen, wenn die Außenlufttemperatur über 26 °C beträgt“, erklärt Fabian Kuntke und führt weiter aus: „Erst wenn die Raumtemperatur die Marke von 30°C überschreitet, muss der Arbeitgeber tätig werden und wirksame Maßnahmen ergreifen, um die Belastung der Beschäftigten zu verringern. Außerdem muss der Arbeitgeber auf besonders gefährdete Beschäftigte wie Jugendliche, Ältere, Schwangere oder stillende Mütter achten. Auch wer besonders schwer körperlich arbeitet, hat Anspruch auf entsprechende Erleichterungen.“